Kommentare: 2
  • #2

    Désirée Renardy (Mittwoch, 13 Juni 2018 15:49)

    Hier möchte ich gerne über die Rückvermittlung meiner entlaufenen Katze Coni sprechen, bei der Katja mir eine unschätzbare Hilfe war.

    Meine Coni, circa 4 Jahre alt, war erst vor einer Woche aus einem spanischen Refugio zu mir gekommen und noch sehr scheu. Ich wollte meiner Süßen eine Freude machen, indem ich sie auf den vernetzten Balkon ließ. Doch Coni sprang trotz Katzennetz vom Balkon! Mitten ins Netz rein! Da zappelte sie solange, bis das Netz sich soweit löste, dass sie runter fiel. Zum Glück wohnen wir im Erdgeschoss. Aber danach war sie verschwunden.

    Um ganz ehrlich zu sein war ich anfangs skeptisch was die Tierkommunikation anging, wollte aber nichts unversucht lassen. Schon im ersten Gespräch überraschte Katja mich, weil sie kleine Details über Coni wusste, die ihr niemand gesagt hatte, wie z.B. dass ihre Stimme für eine erwachsene Katze ungewöhnlich zart ist. Das hat mich sehr beeindruckt. Ebenso wie die präzisen Bilder, die Katja mir von Coni übermittelte. Sie sei an einem Ort mit einer roten Mauer, in einem verlassenen Gebäude, umgeben von grünen Hecken und silbernen Zäunen. Außerdem gäbe es eine Wiese und rote und rosa Rosen. Vielleicht ein Garten? Coni sähe oft von oben runter und ihr Versteck sei eine Art Schacht mit grauen Wänden. Sehr präzise und einzelne dieser Elemente gibt es in der Nähe meines Wohnhauses reichlich. Aber alle zusammen? Fand ich einfach nirgendwo. Irgendwann verwirrte Katja mich dann völlig als sie meinte Coni rieche Pferde! Pferde?! Ich wohne zwar am Stadtrand, aber der nächste Reiterhof war Kilometer entfernt. War Coni wirklich soweit gelaufen?

    Aus Tagen wurden Wochen und ich verzweifelte immer mehr. Trotzdem ging ich jeden Tag einen weiten Bogen in meiner Wohngegend, suchte auch in der nahegelegenen Schrebergartenanlage und auf einem Bauernhof in meiner Nähe. Eines Tages, etwa 3 1/2 Wochen nach Conis Verschwinden, kam ich aus der Stadt und war eigentlich gar nicht auf Coni-Suche. Aber ich ging aus irgendeinem Grund einen Umweg und dann sah ich einzelne Rosen - rot und rosa - zwischen den Hecken an einem kleinen Spielplatz. Das angrenzende Gebäude hatte rote Mauern. Fehlten immer noch der Zaun, der Schacht und natürlich die Pferde, aber ich rief trotzdem nach Coni. Dabei begegnete mir ein kleines Mädchen, vielleicht 10 Jahre alt. Sie fragte mich, ob ich "die Katze von den Plakaten" suche. Ich bejahte. Die Kleine meinte die sähe sie öfter an der Kindertagesstätte, die sie nach der Schule besuche, nicht weit von meiner Wohnung. Mit neuer Hoffnung ging ich dort hin, sah mich genau um. Und staunte nicht schlecht! Das Tagesstätten-Gebäude war rot gestrichen. Dort gab es auch Hecken, zwischen denen auch rote und rosa Rosen wuchsen. Um das Gelände herum gab es einen silbernen Zaun. Nicht schlecht die Übereinstimmung, mit der Aussage des Mädchens definitiv genug um täglich dort zu suchen. Und dann, nach drei Tagen, auf den Tag genau vier Wochen nach Conis Verschwinden, sah ich sie! Dünner zwar, aber unverletzt und eindeutig meine Coni! Und tatsächlich war sie auf dem Gelände der Tagesstätte. Ich konnte sehen, wie sie zu ihrem Versteck lief. Und das erstaunte mich vollends! Es war auf einer Art Balkon im ersten Stock (oben!), umrahmt von einem silbernen Geländer. Und das eigentliche Versteck war eine Art Regenrinne, die bis unter einen Teil des Gebäudes ging. Eine Art Schacht mit grauen Wänden! Gigantisch! Nur die Pferde sind mir nach wie vor ein Rätsel. Vielleicht reiten einige der Kinder und riechen nach Pferd?

    Auch in den folgenden 1 1/2 Wochen war Katja mir eine große Hilfe. Sie übermittelte Botschaften von Coni - dass Coni mich lieb habe und froh sei gefunden worden zu sein, dass sie aber doch noch Angst habe mitzukommen, in die noch relativ unbekannte Wohnung. Katja teilte mir immer mit worauf Coni zu Essen Lust hätte und das brachte ich ihr jeden Abend, blieb bei ihr, fütterte sie, redete sanft mit ihr. Katja sagte mir auch, dass ich aufhören solle nachts eine Katzenfalle aufzustellen, das mache Coni Angst. Und dass sie nicht immer gerufen werden wolle - zu viel Druck. Bald stellte sich heraus, dass Coni ganz von alleine zu mir kam, wenn ich immer um die selbe Zeit kam, Futter brachte und mich einfach ruhig hinsetzte. Katja sagte Coni auch immer sie brauche keine Angst vor der Box zu haben und dass sie ruhig reingehen könne. Vorgestern saß Coni dann tatsächlich neben der Box und schnüffelte daran als ich kam, ging aber noch nicht rein. Und gestern kam sie endlich kuscheln! Ich streichelte sie eine Weile und dann ließ Coni sich mit kaum Widerstand von mir nehmen und in die Box setzen. Sie zappelte ein wenig, kratzte, fauchte und biss aber nicht. So konnte ich sie problemlos nach hause tragen, wo sie sich jetzt in Ruhe von ihrem Abenteuer erholt und von mir gepäppelt und verwöhnt wird.

  • #1

    Anke Grosse-Lohmann (Donnerstag, 27 April 2017 09:29)

    Liebe Katja,

    auch wenn wir uns noch nicht persönlich kennen gelernt haben, freue ich mich riesig auf unser Seminar im Juni 2017! Es wird Zeit, die brach liegenden Fähigkeiten mal wieder etwas aufzufrischen :-).

    Ich danke Dir von Herzen für das Auffinden unseres Katers Maxl, der im Übrigen seit seinem 3tägigen Verschwinden immer brav auf Ruf nach Hause kommt!

    Außerdem sind Alfred und ich Dir für immer dankbar für die Gespräche mit unserem Pferd Gaspar und seine wenngleich traurige, aber auch berührende Botschaft, nachdem er uns verlassen hat :-(.

    Ich kann mich Deiner Seitenüberschrift nur anschließen: "Schön, dass Du da bist!"

    Ganz herzliche Grüße aus gar nicht so weit weg,
    Anke